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October 20 2019

sofias
19:37

marxism and terfism

  • say they want to overcome gender/class
  • women/workers are assumed to be fundamentally virtuos victims
  • men/entrepreneurs are assumed to be fundamentally vicious perpetrators
  • everything that blurs the lines of gender/class is seen as either irrelevant or betrayal of women/workers fight
  • apparently gender/class won't be gradually eroded but disappear in a magical explosion
  • often flirts with authoritarianism

repost from here: https://chaos.social/@Sofia/102996364825617287

Reposted byp856 p856

August 29 2019

sofias
16:54

well, i agree with her point that professional sports have pretty much nothing to do with free markets. "competition" means very different things in both cases.

in a free market, cometition would just mean that that multiple people offer/demand a comparable thing and are free to choose who they cooperate with. people would follow their own goals and and the goals they share with others.

in professinal sports, it is decided beforehand who you cooperate with and the goals are not your own. the winning condition and it's scarcity are entirely fictional, because it's all a game. it should have minimal consequences other than the enjoyment of participating or observing.

in fact, professional sports are incompatible with a free market, as long as there is tax money poured into them, thus making them less voluntary and probably causing overproduction.

it annoys me when commies claim market competition would be about creating arteficial rivalry, when really it's about maximizing genuine cooperation. and there you are comparing it to professional sports. :P

August 21 2019

sofias
10:15
second revision of my Hong Kong umbrella flag
Tags: my flag
Reposted byeigenvalue eigenvalue
sofias
00:09
made a flag of an independent Hong Kong ☂
Tags: my flag

August 08 2019

sofias
13:46
I just think that the anarchistic organisation has a lethal disadvantage when it comes to military organizations.

but what is it? what do you think anarchic organisations can't have that is vital for defense?

people army

yeah, i've been thinking about stuff like that. like if people who are in a friendly relation to their local police/military may actually contribute to 'taming' them and making them more accountable? in a similar vein, Rousseau apparently defended compulsory state service by arguing that it gives citizens the knowledge to replace the state if needed.

but, for one thing that sounds like stockholm syndrome. a plea for passivity in the face of a threat in the hope that it has some so far unsubstantiated advantage..

but i being active seems to be the more promising strategy: demand accountability, democracy and competition, and where possible: enact them.

Tags: my argument

August 07 2019

sofias
22:53

vielleicht war das zweiteilen meiner antwort doch keine gute idee. hm, mal sehen..

Erst einmal weiß ich nicht wer “die Schergen” sein sollen. “Die Bosse”? “Die Industrie”?

schlechte wortwahl mienerseits, schergen sind eher beamte. vor allem in der exekutive. in diesem fall hab ich aber die bosse gemeint.

Bedeutet das, dass Kapitalismus böse ist wenn er groß ist?

wie ich bestimmt mal erwähnt hab, find ich den kapitalismusbegriff zu vorbelastet durch marxismus und vulgärliberalismus um ihn gern zu gebrauchen. aber ich denke das die bösigkeit in den heutigen arbeits- und konsumverhältnissen entspringt vor allem (staats-)gewaltsam aufrechterhaltenen oligpolen.

Dann habe ich noch die Frage, was denn die “Beute staatliche Ausbeutung” ist. Steuern?

auch, aber nicht nur. zum beispiel auch auch staatseinkommen oder anderweitige vorteile die aus dem gehorsam der untertanen entstehen. von gewinnen durch gefängnisarbeit bis zu sehr indirekten vorteilen sie sich evtl vor allem in opportunitätskosten messen lassen.

Wenn es Steuern sind, was ist dann mit dem Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit, dessen Gewinn nicht an den Staat geht?

der anteillder nicht dirch steuern abgeschöpft wird geht an die bosse, für ihre loyalität.

Warum akkumuliert der Staat so ineffizient?

bin mir nicht ganz sicher was du konkret meinst. wann ist für dich "akkumulation" effizient?

Und dann ist da noch die anschließende Überlegung des cui bono: Warum sollte der Staat eine Ordnung erschaffen, indem die Bediensteten seiner “Schergen” um Größenordnungen besser verdienen als seine eigenen?

tun sie das? beamte sind im allgemeinen schon besserverdíener. aber bosse sehen auch immernoch in einer gewissen restkunkurrenz während beamte einen sehr sicheren job haben. aber ich bräuchte zahlen zum durchschschnittlichen einkommen und der durchschnittlichen produktivität von beamten vs bossen, und ich weis nicht genau wo ich das hernehmen soll (vor allem letzteres).

Warum sollte der Staat eine Ordnung schaffen in der er andauernd duldet, dass seine “Schergen” ihn hintergehen, ihm nicht geben was ihm zusteht, ihn gegen andere Staaten ausspielen?

der staat duldet steuerhinterziehung durch staatsnahe bosse, weil es ihm ermöglicht gleichzeitig hohe progressive steuern zu verlangen uns seine buddy-bosse nicht zu verärgern.

wenn der staat wirklich seine macht durch ein unternehmen bedroht sieht, kann er auch hart durchgreifen. ISPs die sich zensur- und überwachungsgesetzen widersetzen, wird das nicht lange durchgehen. unternehmertum das dem staatsinteresse signifikant entgegensteht findest du denkich nur auf dem schwarzmarkt.

aber eine minimale konkkurrenz zwischen staaten besteht immernoch (z.b. durch migration, handel, information über die lebensverältnisse im ausland, wettbewerb in forschung) das ist der hauptgrund warum staaten nicht beliebig scheiße zu ihren untertanen sind. siehe auch nordkorea wo diese konkurrenz weitgehend eliminiert ist. demokratie ist ein anderer faktor, der denke ich im allgemeinen im interesse der untertanen gegen den staat wirkt. aber die bestehenden 'demokratien' könnten viel demokratischer sein. und "der staat sind wir alle" ist und bleibt gefährlicher unsinn, der nationalismus und autoritarismus brütet.

ich bin dafür sowohl die zwischenstaatliche konkurrenz als auch die demorkatie auszubauen.. deshab sind offene grenzen, freie netze und die überführung von staateigentum in gemeineigentum und zivilgesellschaft wichtig.

Schließlich: Wie weiß der Staat was er will?

zuallererst: seine macht erhalten. seine fähighkeit seine untertanen zu kontrollieren und auszubeuten. sein gewaltmonopol sichern.

als nächstes: eine soziale hierarchie aufrecht erthalten. ein staat der allen menschen gleichviel nützt und schadet währe im interesse von niemandem. denn das alleinstellungsmerkmal des staates ist sozial geduldete ausübung nicht-defensiver gewalt, und damit lassen sich nahezu keine werte schaffen sondern nur vernichten. deshalbt muss die gesellschaft in netto-staatsgewinner und netto-staatsverlier aufgetreilt werden, damit der staat irgendjemandes (zumindest kurzfristiges) interesse vertritt.

soziale akzeptanz gewinnen: viele derjenigen sie einen netto-verlust vom staat erleiden sollten ihn trotzdem für sinnvoll oder zumindest weitgehend unschädlich halten. dafür kann dem staat ein gewisser grad an demokratie und freiheit hilfreich sein solange sie ihn nicht in seiner existenz bedrohen. billiger währe für den staat aber sich als vertreter des volks oder des proletariats oder sowas darzustellen. eine andere ziemlich stabile strategie scheint es zu sein 2 etwa gleich große bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen. FPTP-wahlen tendieren stark dazu soeine spaltung zu schaffen.

beachte das es niemandes böser plan sein muss. es brauch nur soziale bedingungen sie anfällig für staaten sind. genauso wie religionen keine böse absicht brauchen, sie müssen nur durch ihre mechanismen ihre existenzbedingungen aufrecht erhalten.

Die zynische Antwort ist, weil dass die Wahrscheinlichkeit von Revolution und Aufruhr senkt und die Produktivität steigert.

wie schon hier erwähnt, ich glaube ein staat hat von einer "revolution" im sinne eines bürgerkriegs weniger zu befürchten als seine untertanen. also das heißt das nicht das es nicht trotzdem dazu kommen kann oder das der sozialstaat dem vielleicht entgegenwirkt. aber warscheinlich währe das dann eine gute sache..

und das mit der produktivitat klingt auch nicht so richtig plausibel: warum sollten sich firmen da vom staat abhängig machen wollen? und wessen produktivität genau? ihre eigenen mitarbeiter könnten sie ja einfach höher bezahlen oder ihnen massagestühle kaufen oder whatever. und wenn es um die allgemeinbevölkerung geht könnten sie das wohl durch wohltätigkeits-organisationen erledigen, die im gegensatz zum staat nicht die preise und planungsprobleme von monopolen haben.. zumindest wenn sie aus meiner sicht rational und ökonomisch kompetent währen. aber dann würden sie auch anarchisten sein.. 🤷

Bezüglich des Sozialstaats baust du meiner Meinung nach einen Scheingegensatz auf. Was spricht dagegen zu sagen, dass er ein Machtinstrument ist das Armut reduziert und Wohlstand gleichmäßiger verteilt?

so direkt natürlich nichts, es stellen sich nur die fragen: in wieweit stehen diese zwei aspekte in konflikt? wie sehr wollen wir davon abhängig sein? warum (wenn überhaupt) hat der staat ein größeres interesse armut zu reduzieren als irgendeine andere ählich reiche organisation?

Bezüglich des Sozialismusbegriffs würde ich entgegnen, dass ein Begriff immer nur so nichtsagend ist wie man ihn macht. [...] Aber ich glaube wir können uns darauf einigen, das die Nazis keine Sozialisten waren.

okay wenn wir sozialismus an emanzipation und nicht autoritarismus festmachen, dann sollten bolschewisten aber mit etwa der gleichen bestimmtheit von den "sozialisten" ausschließen. und der status von marxisten währe wohl uneindeutig oder vom einzelfall abhängig.

Tags: my argument

August 05 2019

sofias
21:51
In German you would call that a "Gummiparagraph" because it can mean everything.

no. it's not ambigous. it's very clear about the things it does. it's sole function is to expand the existing lists in the way i explained. i have no idea what you read instead of the bill.

again. i'm sure there are other ambiguities in canadian law, especially human rights laws. but these are not what Peterson opposes.

maybe you find "gender identity or expression" to be a nebulous concept? i don't think it is, it's just subject to the complexities of society. an also the lists already contained "race, national or ethnic origin, colour, religion, age, sex, sexual orientation, marital status, family status, disability or conviction". yeah, fucking "conviction". are you suggesting that most of these metioned categories aren't at least complex and potentially controversial as gender identity and gender expression?

Shepherds case shows that those institutions are prone to that. If she had not recorded the meeting, it's pretty sure that she would have had to oblige to the ridiculous demands or leave her position.

okay, yeah. record reprimands you get from your employer. seems like good advice, but irrelavant to the conversation.

That the right-wingers are the save-heaven for free-speech in the US is sad

it's fucking bullshit first of all. especially now, when the american right seems to have largely abandoned their half-assed economic liberalism and have gone full Trump-fash. there also seems to to be some increase of "left" authoritarianism recently (mostly marxoids), that seems mostly a reaction to Trump, the alt-right and the other populist and authoritarian tendencies recently. but it's kinda tragic in any case. free speech seems to be mostly an anarchist/libertarian and perhaps netizen thing, and the US is the only country i know of where it plays any role in mainstream political discourse. right-wing authoritarians might use sentiments about free speech to shield against criticism (as seen with Jeeperson), but i've yet to see one who is actually advocating for more free speech..

Just watch the Rubin Report with her on.

that sounds kinda miserable. i can't say i'll plan to..

Tags: my argument

July 29 2019

sofias
09:21

low ambition fish: exploiting your environment by eating other fish until the planet dies.

high ambition fish: delay immediate reward for future reward, dismantle the state, cure death and stupidity, transcend species, fork and merge minds, wake up the galaxy, experience 8-dimensional psychedelic orgasm, exploit your environment to the fullest, accelerate entropy.

Tags: my
Reposted byp856wonkogingerglueSirenensang

July 23 2019

sofias
00:35

heyo. hier ist teil 1 meiner antwort. der tread scheint schon wieder zu eskalieren deswegen versuche ich ihn thematisch aufzusplitten. ich versuche also noch auf deine anderen punkte einzugehen.

aber allein historisch gesehen ist die implizierte Aussage, der Staat hätte “die bosse” erschafft, m.E. eindeutig falsch.

naja der staat hat sie bestimmt nicht erfunden, genausowenig wie andere insitutionen wie gerichte, geld, kirchen oder so. es war denk ich meistens einerseits loyalität und staatliche einflussnahme und als konsequenz und gegenleistiung mono- bzw oligopolisiering. und besonders die monopolisierten insititutrionen sind dann oft völlig dem staat verschmolzen. jedenfalls macht es für den staat sinn, diejenigen institutionen am meisten zu bevorteilen, die am meisten unter seiner kontrolle stehen.

Um meine Denke zu illustrieren: Wenn ich dir deinen Lolli wegnehmen möchte, und du ihn mir nicht gibst, ich dann meinen großen Bruder sage er soll ihn dir wegzunehmen und mir zu geben, bin dann etwa ich der verlängerte Arm meines Bruders?

naja aber für deinen metaphorischen bruder reicht vielleicht dass, er dein bruder ist um dir beim lolliraub zu helfen. bosse und beamte sind nicht alle geschwister. aber wenn du und ich zweitklässler sind, und du zusammen mit einem fremden sechstklässler-bully meine lollis wegnimmst, dann liegt es nahe das es eher die initiative des sechstklässlers ist.

aber um raub geht halt eben nicht wirklich, sondern im allgemeinen um einen handel im beidseitigen interesse. aber ich denke auch, in diesem handel die interessen des einem sehrviel mehr ins gewicht fallen als die des anderem. und das riecht schonmal sehr nach oligopol.

manche marxisten mit denen ich geredet hab schienen einen sehr seltsam einseitigen blick auf konkurrenz, sodass es ihnen völlig offensichtlich ist das es für 20 arbeiter ungünstig ist um einen boss zu konkurrieren, aber wenn ma das szenario umdreht zirpen die grillen. aber ja, wenn du der einzige dachreparist bist, und drei leute einen dachschaden haben, dann kannst du dir den kunden aussuchen dem sein dach am meisten wert ist. mach sinn, oder?

aber: monopolpreise locken konkurrenten an. wenn alle sehen wie gut dein dachgeschäft läuft macht es sinn auch dachelei zu lernen. ich muss noch nichtmal so gut sein wie du, ich find mich gern mit dem ab der sein dach nicht ganz soviel wert ist. je ungleichgewichtiger deine position ist, desto höher ist der konkurenzanreiz.

und genau dasselbe sollte halt eigentlich für bosse gelten: um so einseitiger die bestehenden arbeitsverträge sind, desto höher sollte der anreiz sein den bossen konkurrenz zu machen. und die anreize für die alten bosse zu arbeiten werden entsprechend geringer. besondere anreize würden denke ich genossenschaftliche oder andere stakeholder-owned lösungen bestehen, die direkt die interessen von kunden und arbeitern möglichst ohne mittelsmenschen vertreten. die frage ist also: warum marktet es hier nicht? als grund könnt denke ich vor allem irrationale kultur und staatliche intervention in frage.

und die deutlichste intervention in dieser hinsicht ist wohl "geistiges eigentum". dieses monopolisiert den kern der informationsgesellschaft und richtet durch permanente informationsknappheit enorme schäden an. und ohne es könnte jeder knowledge-worker seinem boss kündigen ohne sein projekt zu verlassen. "dann geh ich eben zum Windows-team von RedHat". die meistgenutzte proprietäre software hingegen konzentriert sich in der hand der top 10 softwarekonzerne. und ähnliches gibt für die meisten kunst- und ingenieursdisziplinen.

außerdem sollten die meisten regulierungsmaßnahmen vor allem den interessen der etablierten player folgen, weil es sich für sie lohnt informierten lobbyismus zu betreiben. für den einzelnen wähler hingegen lohnt es sich hingegen kaum darüber nachzudenken welche policies für ihn am besten währen, weil es sehr unwahrscheinlich ist das er jemals eine entscheidende rolle in einer wahl spielen wird.

Roderick Long's Corporations versus the Market; or, Whip Conflation Now [audio, text] geht noch auf andere staatsinterventionen ein.

die illiberalen privatisierungen von post, bahn und telco währen ein anderes beispiel. illiberal deshalb, weil sie die institutionen nicht als illegitime raub-basierte monopole betrachtet werden, die zerschlagen und an diejenigen verteilt werden sollten die das legitimste interesse an ihnen haben, sondern als legitimes eigentum des staats das er einfach an aktionäre verhökern darf.

und blödsinn wie zölle schaden den lokalen oligopolisten auch am wenigsten. aber nationalistische policies sind vielleicht besser mit dem beschmeicheln der untertanen zu erkären: "genau ihr die ihr mich wählen könnt (oder zumindest gehorsam sein sollt), ihr seid die besten und wichtigsten menschen! fühlt sich das nicht gut an? dann wählt mich mal! und gehorcht schön!".

genug abgeschweift: ich hoffe ich hab meine perspektive darauf erklären können warum und wie der staat die märkte zum vorteil der bosse verzerrt.

cheers!

Tags: my argument

July 22 2019

sofias
22:13

[link für kontext]

Das einzige Staatsoberhaupt, dass die Deutschen jemals direkt und demokratisch gewählt haben, hat die Demokratie abgeschafft und die Nazis an die Macht gebracht.

sehr schlechter datensatz. es währ denk ich besser parlamantarische, presidentialle und semipresidentielle systeme zu vergleichen. wobei mein ansatz mit gewählten kabinetten die rolle des kanzlers ja erheblich schwächt, vielleicht könnte ma bei der gelegenheit den kanzler gleich ganz abschaffen. und den bundespräsident braucht eh niemand. :P

Ich bin generell dafür, Parteien zu wählen, nicht Personen. Das macht es schwieriger, Wahlkampf zu personalisieren oder unsachlich zu machen. Inhalte statt Gesichter.

jor, seh ich auch so. aber ich glaub nicht das das für den status-quo spricht. in den kabinetten und auf dem kanlerthron sitzen gesichter, keine parteien. und die populärparteien machen primär mit gesichtern wahlkampf, und mit parolen schlicht garnichts mit policy zu tun haben.

eine idee die ich noch hatte währe minister durch kleine fachparlamente zu ersetzen, dann hätten spezialisierte parteien eine bessere chance die im status-quo als ein-themen-parteien verschrien werden.

aber ich argumentiere hier vor allem für dinge, die nicht soviel mit dem zu tun haben, wogegen du argumentierst. ich hoffe das stört dich nicht. ^_^;

sofias
19:23

It's not about security checks. if it were to turn out that a border-area was a good place to catch actual criminals then there should be efforts to do so (whether police have the right organisational and incentive structure to do that is another issue.. maybe they are black market security forces or antifa super soldiers instead..). that's not a case for just restricting everyone's movement there.

you would probably agree that imprisoning a person, and thus removoing their right to move (usually along with other rights) usually shouldn't be done willy-nilly. so do you think someone being a foreingner automatically makes them deserving of the same thing people deserve prison for? or if you argue deportation is less bad than prison: how would you feel about people being deported deported to somewhere and losing citizenship for minor offenses that aren't quite deserving for prison yet?

i think from a human rights perspective open borders are very hard to argue against, and if you prefer the economic side there's always Bryan Caplan (yeah, i got mildly obsessed with his work recently :P).

Tags: my argument

July 21 2019

sofias
13:16
And those points are determined by demand and supply.

they are supply and demand, or at least one individual part of it. okay, maybe i'm just getting hung up on your phrasing here..

Yes, that holds up as a general rule. Except for things I'm intrinsically interested in.

i find that very implausible. i did a fair deal of (unpaid) low-skilled work and i hated all of it. i also don't think you can't just take your personal interests out of the equation, ideally that's the thing you should learn.

i haven't read Thinking, Fast and Slow so i'm not sure what the argument is, but feel free to elaborate. in particular: if you are more willing to do less skilled tasks, them why whouldn't that be worth some money to you? maybe not the regular pay of low-skilled work, but still less?

in any case, on a vagely related note: The Case Against Education seems pretty interesting. i'm not through The Myth of the Rational Voter yet, but i these two interviews [1, 2] with Caplan pretty thougt provoking. (i the second one i disagree fairly strongly on what he calls his "puritanism", but that's another issue i guess..)

Tags: my argument

July 18 2019

sofias
07:23

the price expresses a point between high enough so you are willing to provide it and low enough for me to be willing to pay it.

are you generally more willing to do a thing that took less time to learn? i don't think that makes sense. that would mean you would be just as willing to do a low-skilled job for low pay as a high-skilled job for high pay.. like if your boss asked you to do his dishes instead of programming, and then pays you less, would you be okay with this?

of course neither the time spent doing a thing nor the time spent learning determine the value of some work. it's about what is the approriate unit to frame a labour contract in. and i don't think time spent learning has any place in that.

(generally speaking, learning should provide more value than the time and energy spent by learning. but again, i think that's besides the point.)

sofias
01:16
Wenn jetzt etwa die CO2-Steuer zur Hauptforderung in der Klimadebatte wird, dann geht das wieder zulasten der Ärmeren und der Mitte, die schon heute einen immer größeren Teil ihres Budgets für Strom und Benzin ausgeben müssen.

es geht genau auf kosten derer die diret oder indirekt CO2 emmissionen verursachen. sollten das tatsächlich vor allem die ärmeren und die mitte sein, dann brauchen genau sie die anreize ihr veralten zu ändern. sonst bestraft man die falschen und bekommt so suboptimale effekte.

Und der klimaschädliche Ausstoß einer Durchschnittsfamilie, die sich einmal im Jahr eine Flugreise leistet und öfter Fleisch isst, steht in keinem Verhältnis zum klimazerstörenden Effekt der Globalisierung

aha, also dann würde diese "durchscnittsfamilie" eben viel weniger CO2-steuer zahlen als ..äh.. die globalisierung.

also es sei denn die familie kauft eventuell ein paar der produkte die fieserweise herumgeschippert werden, und hat aus ihnen einen nutzen.

Viele große Unternehmen konstruieren ihre Produkte bewusst so, dass sie schnell wieder kaputtgehen, „quick and dirty“ bringt Rendite, und man kann schnell das nächste Modell in den Markt drücken. Eine unglaubliche Verschwendung!

naja, die verschwendung von anderen ressourcen adressiert eine CO2-steuer natürlich nicht, aber den CO2-teil halt.

und diejenigen die einen weg finden die emissionen zu reduzieren (sei es direkt, oder irgendwo in der supply chain, inklusive dem endverbraucher) hat einen anreiz dies zu tun. und wenn nicht, geben sie diese anreize an die anderen weiter.

wenn ma versucht endverbraucher von den effekten abzuschirmen würde folgendes passieren: die fiesbösen konzernen zahlen voll viel steuern und inkludieren diese in ihre preise, dann kommt der sozialstaats-engel der gerechtigkeit und nimmt den CO2-anteil wieder aus dem preis sodass 'schmutzige' uns 'saubere' waren den endverbraucher das gleiche kosten und die anreize komplett ausgehebelt werden.

der punkt ist: jede spezifische "entlastung" von der CO2-steuer ist eine einladung möglichst viel CO2 emmissionen in diese lücke zu stopfen.

es sei denn sie will die kosten nur kaschieren, und statt CO2 steuer lieber verbote haben. solche micromanagement bringt natürlich wieder berechnungsprobleme und jede menge korruptionspotenzial mit sich. und die kosten tragen die verbraucher genauso, blos als opportunitätskosten, die sich schlechter einschätzen lassen..

Aber viele Leute können sich den Bioladen nicht leisten. Deshalb ist es falsch, den Konsum in den Mittelpunkt zu stellen

"bio" hat wenig bis weniger-als-nichts mit klimaschutz zu tun. ob sie das weiß? wieviele können sich denn keinen veganismus leisten? und warum erwähnt sie nicht das vegane produkte durch staatliche subventionen massiv benachteiligt werden?

Wann haben die Grünen interveniert, als die Bahn auf Börsenfähigkeit getrimmt wurde?

die Linkspartei hat ja stattdessen eine zerschlagung und vergenossenschaftung der Bahn gefordert. nicht.

wenn die Bahn kein quasi-monopolist währe, und erst recht dann wenn die hauptbesitzer die vielfahrer währen, dann würde die höhere effizienz des schienenverkehrs direkt in den preisen niederschlagen. und eine CO2-steuer währe ein weiterer wettbewerbsvorteil.

und wenn sich ein job nicht mehr lohnt weil der sprit zu teuer ist dann sollte ma halt kündigen. ein grund mehr für ein gruneinkommen das Wagenknecht nicht will..

Links heißt, nicht die Interessen der Eliten zu vertreten, sondern die der abstiegsbedrohten Mitte und der Ärmeren. eine Politik, die die Situation dieser Menschen weiter verschlechtert, ist für mich nicht tragbar.

nur gut das die eliten nicht jene minderheit der weltbevölkerung sind, die sich leisten können jeden tag fleisch zu essen und jedes jahr in den urlaub zu fliegen. und die abstiegsbedrohte mitte und die armen nicht diejenigen, deren wohnort durch hitze oder überschwemmung unbewohnbar wird. die meisten von denen können ja eh nicht Linkspartei wählen. hurra staatsdemokratie!

Tags: my argument
Reposted byDUrban DUrban

July 17 2019

sofias
21:47
i was bored so i united scotland and ireland (waving)
Tags: my
Reposted byLonePoProstuirmelinfriquenordernTokei-Ihtokotficap856

July 16 2019

sofias
15:10
yes, i'd also like 10 years worth of wages every 30 minutes, please. or what exactly should we conclude from this odd arithmetic?
Tags: my argument
sofias
10:43

well, i don't believe in revolution, at least not the classical "make civil war and hope it somehow turns out good" kind. i think civil war generally favours those with the means and will for violence so it's contrary to my goals.

whenever society becomes less dependent on violence or better at preventing it, it becomes more anarchic. whether there is some state where people would say "okay we have anarchy now" is kinda besides the point.

Tags: my argument

July 15 2019

sofias
22:24
sometimes i'm really behind on gaming, totally missed the kirby redesign. :o
Tags: my

July 11 2019

sofias
18:18
i had to guess this is probably mostly glycerin, water, metal flakes (probably silver), sugar (or other sweetener), capsaicin and maybe some 'minty' aroma like menthol, menthone, carvone, eucalyptol and/or limonene. also i hardly know what i'm talking about, but i felt like speculating. ^^
Tags: my
sofias
14:05
The question now is: Should we stop people doing the right thing (helping people) for the wrong reasons?

that's easy: no. but you should look at how good the thing they do actually is.

in this case i think it's pretty obvious that they chose pork meals to exclude muslims, vegetarians etc. and as a lefty or immigrant, i wouldn't trust nationalists to not poison me anyway.

and of course giving others meat to eat has the same effect as eating it yourself in terms of environmental and economic (higher food prices/lower availability of food) effects.

but is suspect the whole thing is more of a one-off PR-stunt anyway. unlike well-established leftist projects like Food not Bombs or VoKüs.

Tags: my
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