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sofias
12:51

hm, okay. aber ich denke nicht, dass das die ganze story ist:

ein überangebot von arbeit sollte aber auch ein wichtiges marktsignal, und sollte eigentlich anreiz sein sich aus der arbeiterklasse zu bewegen.

anreize allein reichen aber nicht. ich glaube wir brauchen auch aktive hilfe für leute sich aus der arbeit zu emanzipieren.

vielleicht ist es ein bisschen wie bei alkoholismus: der fakt das es dem alkoholiker ohne alkohol besser gänge reicht nicht, und zu versuchen sie dafür zu bestrafen macht das ganze nur schlimmer und treibt sie weiter in die soziale isolation, und im falle der arbeiter wahrscheinlich nicht zuletzt in destruktive politik. aner andererseits macht es wohl auch keinen sinn alkoholiker für ihren konsum zu belohnen..

im bezug auf das einwanderungsgesetz heist das aber natürlich das auf der anderen seite der grenze eben mehr nachfrage nach arbeit besteht. und ma könnte sich sicher was zusammenreimen das die wertschätzung von arbeitern in weniger entwickelten wirtschaften mehr sinn macht, und das deutsche lohnverhältnisse mehr wert für menschen aus ärmeren ländern haben. aer ich bin nicht "pro-einwanderung" aus wirtschaftsplanenden gründen, sonder pro-freiheit. und bewegungsfreiheit zwischen politische umgebungen ist eine der wichtigsten freiheiten überhaupt.

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Schweinderl