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sofias
12:59

ja, deutsch währe wohl besser gewesen. ^^

wenn ich dich richtig verstehe glaubst du das die 'kapitalisten' nichts für ihre investitionen bekommen sollten weil "kapital von arbeit kommt"? das folgt nicht wirklich. und es lässt sich leicht umdrehen: ohne 'kapital' wie essen, medizin und fußboden gäb es auch keine arbeit..

und was würde es heißen wenn die 'kapitalisten' nichts vom kuchen abbekommen? dass das ihre lust zu 'investieren' (also dinge ohne gegenleistung auszuleihen) reduziert sollte klar sein..

die konsequenz daraus könnte sein das leute so gut wie nurnoch mit dingen arbeiten die sie auch (alleine oder kollektiv) besitzen, was zugegeben nicht ganz schlecht klingt. allerdings sieht es für 'habenichtse' dann eher schlecht aus, weil kaum jemand sie arbeiten lassen würde.

die marxistische antwort währe wohl stattdessen eigentum abschaffen. aber dann bekäme niemand etwas, dinge lägen nur unbesessen rum. und wenn wir glück haben werden sie nicht verschwendet.. ich sage nicht das es keine funktionierenden alternativen zu eigentum geben kann, solange das ganze friedlich und freiwillig passiert find ich experiemnte in diese rechtung begrüßensert. aber der marxistische ansatz scheint wenuiger darauf aus altervativen zu probieren und bewerten und eher: X hat problem Y -> X wegmachen -> kein problem mehr. kaputt machen und auf was besseren hoffen. also eher dumm.

aber ich glaub auch das das problem der arbeiterklasse konkreter ist als irgendwelche mögliche probleme von eigentum. das leute von jobs abhängig sind hängt auch mit mangelder bildung, mangelnder orgnaisation und gesellschaftlicher indoktrination zusammen, nicht nur maglendem kapital.

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Schweinderl